
In Florenz geboren, lebt und arbeitet seit 20 Jahre in Berlin als Kommunikationsdesigner, Schriftentwerfer, Comic-Zeichner. Er schreibt gerne Artikel und redet auf Konferenzen, hat inzwischen schon einige Bücher und Comics publiziert und ist frisch gebackener Professor für Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Illustration an der HAWK in Hildesheim.
Mehr unter: alessio.de, buymyfonts.com und lionbee.de
Juli 8th, 2010

Workshop mit Veronika Burian Schriften zeichnen macht Spaß. Dieser Workshop soll Freude am Gestalten vermitteln und bietet eine Einführung in die Grundzüge des Type Designs für AnfängerInnen. Durch Experimentieren mit strukturellen Elementen, wie z.B. Strichbreite, Kontrast, Verbindungen, Dickte (Buchstabenbreite) und Kurvendefinition, werden die Grundlagen ein Alphabet zu skizzieren erlernt. In Form einer offenen Werkstatt werden auch speziellere Themen, für Fortgeschrittene, der Gestaltung und Umsetzung, wie z.B. Diakritische Zeichen, Codierung, Gewichte und Schriftfamilien in Fontlab angesprochen.
Ein Computer (mit Fontlab installiert, die Demo-Version reicht) ist nicht zwingend nötig, aber Materialien, wie Transparentpapier, Bleistifte und schwarze Filzstifte in verschiedenen Dicken, sind bitte mitzubringen.
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Juli 8th, 2010

Veronika Burian, geboren in Prag, promovierte in Industriedesign in München, bevor sie nach Österreich und Italien übersiedelte, um als Produkt- und Graphik-designerin zu arbeiten.
Nachdem sie ihre wahre Leidenschaft für Schrift entdeckte, schloss sie 2003 ihren MA in typeface design an der Universität in Reading, UK, mit Auszeichnung ab und begann danach als Type Designerin bei Daltonmaag in London, wo sie für verschiedene Kundenschriften verantwortlich war.
2006 gründete sie gemeinsam mit José Scaglione die unabhängige Schriftfirma TypeTogether, und entwickelt hochqualitative Schriften mit Schwerpunkt auf Editorial Design. Nach einem 3-jährigen Aufenthalt in Boulder, Colorado, lebt und arbeitet Veronika jetzt wieder in Prag. Weiter hält sie Vorträge und Workshops über Typografie auf internationalen Konferenzen und an Universitäten.
Ihre Schrift Maiola erhielt das TDC Certificate of Excellence in Type Design und war Teil der Wanderausstellung e-a-t. Die Schriften Karmina, das erste Resultat der Zusammenarbeit von TypeTogether, Bree und Adelle, wurden ebenfalls von der Ed-Awards competition ausgezeichnet.
Juli 6th, 2010

Workshop von Tanja Huckenbeck und Peter Reichard: Die Garamond gilt als der Klassiker der Druckschriften schlechthin. Aber welche Schrift ist die »echte«? Die von Adobe, die von Stempel, die Sabon oder eine andere? Und wer war überhaupt dieser Claude Garamond?

Basierend auf der spannenden Geschichte einer der bekanntesten Schriften und ihres Namensgebers wird im Workshop der Schwerpunkt auf der Gestaltung einer Broschüre zur Garamond liegen.
Neben allgemeinen Gestaltungsgrundlagen werden auch Themen wie Formatwahl, Satzspiegel, Zeilenbreite, Zeilenabstand und Gestaltungsraster ausführlich behandelt und angewendet werden.
Der Workshop findet analog ohne Computer statt, die Idee und der kreative Prozess stehen dabei im Vordergrund. Material wird von uns gestellt.
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Juni 21st, 2010

Stefan Claudius betreibt ein Design-Büro in Essen und zusammen mit Thomas Schostok die Cape Arcona Type Foundry. Seit 2007 hat er Lehraufträge an der Folkwang Hochschule und der FH Dortmund für Typografie, Schrift und Konzeptionelle Gestaltung. Im WS 2010/2011 ist er Gastprofessor an der HFBK Hamburg.
Workshop »Schrift-Bild: Die Hülle zur Musik«
Juni 15th, 2010

Workshop von Stefan Claudius: Vergessen wir für einen Moment alle Schriften dieser Welt! In diesem Workshop werden sie selbst gemacht. Es geht um die Gestaltung von CD Covern. Wie können sie Musik sichtbar machen? Schrift drückt mehr aus als nur die Worte die mit ihr geschrieben werden. Ob gebaut, gefunden, gebastelt oder ganz anders, Schrift und Bild sollen eine Einheit bilden. Experiment und Zufall sind gleichermaßen willkommen.
Bringt bitte eure Musik mit, und nach Möglichkeit auch eine Digitalkamera.
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Copyright: Zauninstallation von Felix Ewers
Juni 15th, 2010
1. Was ist deine/eure liebste Schrift und warum ist es gerade sie?
Eine wirkliche Lieblingsschrift hab ich nicht – das ändert sich von Zeit zu Zeit, und für mich ist es auch immer sehr stark von der Anwendung abhängig, ob ich die Schrift dazu gut finde. In letzter Zeit hab ich die Fabiol relativ häufig eingesetzt. Ich mag es sehr, wenn die Buchstaben nicht so glatt und »perfekt« daherkommen, sondern etwas mehr Charakter mitbringen.
2. Was macht für dich/euch Typografie aus?
Die Typografie gibt dem reinen Text seine Stimme (oder Stimmung) – oder dem nackten Wort seine Kleidung. Wie man es auch ausdrückt, Typografie ist die Möglichkeit (manchmal sogar eine Macht), neben den reinen Textinhalten auch Gefühle und Stimmungen zu transportieren. Und das ist es, was ich an meinem Beruf so liebe … ;-))
3. Welches typografische Projekt würdest du / würdet ihr gerne realisieren?
Endlich wieder mal ’ne neue Schrift machen … ;-)
Im Ernst: In letzter Zeit hab ich mich sehr in meine Arbeit als Dozent vertieft. Es wäre mal wieder Zeit, etwas mehr zu »machen«, anstatt immer nur darüber zu reden. Pläne und Entwürfe gibt’s jede Menge …
Oktober 4th, 2009
Im Rahmen der 11. Tage der Typografie werden wir in den nächsten Wochen mit allen Referenten kleine Interviews führen. Allen wurden die drei gleichen Fragen gestellt. Den Anfang macht Martin Schonhoff, der den Workshop »Sounds real good: Handgemachte Konzertplakate« anbietet.

1. Was ist deine liebste Schrift und warum ist es gerade sie?
Um ehrlich zu sein: Ich liebe die Vielfalt. Es bereitet mir unglaublichen Spaß die jeweils passenden Schrift(en) für ein aktuelles Projekt zu finden. Dabei stehen für Displayfonts wie auch für Brotschriften eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Auswahl – je nach Aufgabenstellung muß ich also für das richtige Spannungsverhältnis sorgen. Das können mal klassische, aber auch völlig schräge Kombinationen sein. Insofern würde sagen: Ich lebe in typografischer Polygamie.
2. Was macht für dich Typografie aus?
Typografie muß Textinformation so transportieren, daß die jeweils beabsichtigte Wirkung erzielt wird.
3. Welches typografische Projekt würdest du gerne realisieren?
Ich würde gerne die Alphabet City bauen lassen. Der architektonische Zeichensatz. Riesige bewohnbare Lettern und Sitzmöbel aus Minuskeln, Moment, ich telefoniere kurz mit Dubai …
September 7th, 2009
Anhand der Arbeiten zur Neue Frutiger® präsentiert Akira Kobayashi die Bedeutung der Details einer Schrift und ihrer daraus entstehenden Qualität und den Einfluss auf die Lesbarkeit.
August 16th, 2009

Boris Kochan ist Unternehmer und Unternehmensgestalter, Büchermacher und Hersteller, Berater und geschäftsführender Gesellschafter der Münchner Design- und Kommunikationsagentur KOCHAN & PARTNER und der New-Media-Schwester PEPPERMIND. Nach Layout- und Typografie-Ausbildung und einem Ultrakurzvolontariat bei der SZ, Mitarbeit im Satzstudio Lothar Wolf und in Sachen Lithografie bei der Offset- und Siebdruckerei Höflich. Erster Vorsitzender der Typographischen Gesellschaft München und Mitglied des Deutschen Komitees des Type Directors Club of New York.
August 9th, 2009
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