Posts filed under '03 Vorträge'

Vortrag: »Viel Glück!«

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Der Vortrag »Viel Glück!« setzt sich mit Zeichen der chinesischen 
Kultur auseinander, die Glück versprechen. Glücksbringer sind
 Objekte, denen «magische» Eigenschaften nachgesagt werden.
 Sie können allgemein gültig, aber auch sehr subjektiv sein und
 wirken kulturspezifisch. Der Besitzer entscheidet, welches Objekt 
ihm persönlich Glück bringt. Oft sind Glücksbringer mit 
individuellen Geschichten verbunden.
 Der Ursprung der chinesischen Schrift findet sich in den Zeichen
 der Orakelknochenschrift. Vor 4.000 Jahren wurden diese in
 Schildkrötenpanzer geritzt und ins Feuer geworfen. Anhand der 
Auskerbungen und Risse deutete man das Glück. Die heute gebräuchlichen 
chinesischen Schriftzeichen stellen ein einzigartiges 
ikonografisches Schriftsystem dar, welches auf den Zeichen
 der Orakelknochenschrift basiert. 
Mit dem Vortrag wird ein Ausflug in die chinesiche Schriftgeschichte 
unternommen und anhand aktueller Arbeiten von
 Studierenden der China Academy of Art Hangzhou (VR China) 
das Thema »Glück« im interkulturellen Verständnis vorgestellt.
 Die Arbeiten leiten über ins Feld der multilingualen Typografie. 
Es werden Fragestellungen diskutiert, die sich speziell aus der
 Koexistenz von chinesischen und lateinischen Schriftzeichen 
im interkulturellen Kontext ergeben.

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Vortrag von Andrea Schmidt

Kommentar hinzufuegen Juni 24th, 2011

Vortrag: Das Auge liest mit – Die schönsten Bücher

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Uta Schneider geht im Eröffnungsvortrag auf einige Besonderheiten der Buchgestaltung ein. Die Buchseite – mit ihren zwei Seiten (recto–verso), die nicht identisch mit der Doppelseite sind; die Buchstruktur – also die inhaltliche Gliederung; die Buchform – in den letzten Jahren wurden in der industriellen Buchbindung zahlreiche neue Techniken entwickelt; die Ausstattung – Materialmix ist derzeit sehr gefragt; und natürlich die Typografie.

Als Beispiele zeigt sie ausgewählte Bücher aus den letzten Wettbewerben. Buchgestaltung, d.h. Typografie, Layout, Bildbehandlung, Umschlaggestaltung und Materialwahl, ist in erster Linie ein Medium, das Texte und Inhalte organisiert. Mit Schrift, Auszeichnungen und Platzierungen strukturieren Gestalter/innen und Hersteller/innen die Texte, um den Buchinhalt zu erschließen, übersichtlich aufzubereiten oder ein komplexes Thema adäquat zu übersetzen – zu übersetzen in die Buchform. Buchgestaltung ist ein eher unsichtbares Medium. In den Medien, den Feuilletons, findet die Auseinandersetzung mit den Eigenheiten des Mediums Buch selten statt.

Filmkritik, Literaturkritik, Theaterkritik, Musikkritik sind vergleichsweise bekannt, doch über die Faktoren, die ein Buch attraktiv und gut handhabbar machen, wird wenig kommuniziert. Wir sind geübt im Diskurs eines literarischen Inhalts, sehen aber meist das Medium nicht, das diesen transportiert: das Buch in seiner physischen Form. Hier leistet die Stiftung Buchkunst seit 60 Wettbewerbs-Jahrgängen einen Beitrag zur öffentlichen Diskussion.

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Bildrechte: Bärbel Högner, Frankfurt am Main 

Kommentar hinzufuegen Juni 14th, 2011

Sipho Mabona

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Sipho Mabona hat bereits mit fünf Jahren sein erstes Papierflugzeug gefaltet. Mit 20 fing er an, seine eigenen Entwürfe zu kreieren. Auf diesem Weg entdeckte er die Origami-Kunst.
Seither wurden seine Origami-Kreaturen in Museen und  Galerien rund um den Globus, zum Beispiel in New York, Vancouver, London Hamburg und Tokyo ausgestellt. Unvergleichbar bleibt bisher seine Mitarbeit an einem Werbespot für die Sportartikelfirma Asics. Der Kurzfilm wurde mit mehreren international renommierten Preisen ausgezeichnet. Im Sommer 2008 wurde Sipho an die Jahreskonferenz der Japan Origami Academic Society (JOAS) nach Tokyo eingeladen. Mittlerweile war er Geladener Gast bei den Jahreskonferenzen des deutschen, spanischen und französischen Origamiverbandes. Sipho Mabonas Origamis umfassen eine breite Palette von verschiedenen Stilen. Sowohl sehr subtile und filigrane Designs, wie auch abstrakte geometrische Figuren gehören zu Repertoire des 31-Jährigen. Seine Arbeit zeichnet sich durch die makellose Falttechnik und sein grosses Gefühl für Linien und Figuren aus. Sipho Mabona lebt zurzeit in Luzern.

Sipho Mabona wird am Eröffnungsabend (11. November) den Vortrag »Origami (die Jahrhunderte alte japanische Kunst neu entdeckt) – Ein Reise von den historischen Ursprüngen des Origamis bis zu den Werken der heutigen Meister« halten.

Kommentar hinzufuegen Juni 6th, 2011


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