Posts filed under '__Rückblick 2007'

Das waren die 9. Tage der Typografie

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Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung wieder ein voller Erfolg mit interessanten Workshops, guten Ideen und tollen Ergebnissen. Abgerundet wurde das Programm durch Vorträge sowie die »Open Stage«, bei der die Teilnehmer/innen eigene Arbeiten mitbringen und präsentieren konnten. Viel Spaß gemacht hat auch das Konzert von Dikanda am Samstag abend.
In den nächsten Tagen wird diese Website um Dokumentationen der einzelnen Workshops ergänzt werden, bis dahin gibt es Bilder und Berichte auf spatium, Dans Blog TypeOff, Nicolais Blog und flickr.
In der Navigation rechts gibt es Informationen zu der Veranstaltung allgemein, den Workshops, Referenten etc.
Nächstes Jahr feiern die Tage der Typografie ihr 10-jähriges Jubiläum, Informationen darüber wird es ab ungefähr Oktober 2007 geben. Bedingt durch den beweglichen Feiertag Fronleichnam werden sie allerdings schon vom 22. bis 25. Mai stattfinden.

Welcome to the website of the 9. Tage der Typografie (9th days of typography) conference from June 7 to 10, 2007!
Like in the years before, also this event was a real success having interesting workshops, good ideas and great results. The programm was completed by speeches as well as by an “open stage” where several participants could bring their works with them for presentation. The concert of Dikanda on saturday night was much fun, too.
Durign the follwing days, the results and summaries of the workshops will be shown at this website. Until then, you can already have a look at spatium, Dan’s Blog TypeOff, Nicolai’s Blog and flickr for articles and pictures.
At the navigation on the right you can get information about the workshops and speeches. Information in English is supplied here.
Next year from May 22 to 25, the Tage der Typografie will celebrate their 10th anniversary. Information about this event will be supplied from ca. October on.

Kommentar hinzufuegen Juni 18th, 2007

Typografie mit Durchblick: Ein Rückblick

Während meines Workshops beschäftigten wir uns mit dem Design von Schablonen. Nach einer kleinen Einführung über die Unterschiede von Kalligrafie, Lettering und Typeface Design, gingen wir an die Arbeit.

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Private type by Underware – Documentation

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A versatile, mixed group of 16 people were sent into a dark theoretic forest by a vague, ambitious and muddy assignment: “define different stages how one single typeface could look like, like it was a human being, and then again reflected on your own life”. Oesh! Not something to immediately start working on. What are they trying to tell me? What should I do? Actually, we didn’t know either. The question was not so much if the result would comply with the assignment, but more if an end result would come out at all. The advantage of just having 2 working days to complete the workshop, is that it doesn’t allow too much time for thinking. It requires immediate action. Even Underware was surprised as preternaturally every participant ended up with a little typographic movie, though all varying in concept and approach. But all made in the same short period. Could it be magic?

Continue Reading Kommentar hinzufuegen Juni 15th, 2007

Erscheinungsbild für Graf Zahl – Dokumentation

Ausgehend von der Figur des Graf Zahl aus der Sesamstraße hatten die Teilnehmer/innen unseres Workshops die Aufgabe, für eine seiner fiktiven Firmen ein Erscheinungsbild zu gestalten und auf dazu passende Medien anzuwenden. Die Firmen waren ein Blutspendedienst, eine Nachtflugschule, eine Cocktailbar und ein Bestattungsunternehmen.

Begonnen wurde mit einer kurzen Einführung zur Geschichte der »arabischen« (und eigentlich indischen) Ziffern, die wir heute verwenden. Im Anschluss daran folgten zwei Brainstormings zu Zahlen und Ziffern allgemein sowie in kleineren Gruppen zu dem jeweiligen Unternehmen. Nach der Präsentation der Ideen ging es dann an die Umsetzung.

Die Ergebnisse fielen völlig unterschiedlich aus und reichten von Sargbriefpapier über Blutspendeausweise bis zu einem Vampirumhang mit Waschanleitung. Allen gemeinsam ist jedoch die Berücksichtigung von Ziffern und Zahlen, die normalerweise in der Gestaltung eine untergeordnete Rolle spielen, sowie Witz und Kreativität bei der Bewältigung einer komplexen Aufgabe in kurzer Zeit.

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Ein Sarg zum Selbstbauen: die Anleitung für das Modell »Töd« von Christoph Straßburger

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Von und zu Typen und Charakteren – Dokumentation

Von Ingo Krepinsky & Stefan Krömer, die Typonauten

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KursteilnehmerInnen: Caroline Dzedzig, Ines Franckenberg, Ruth Görgen, Simone Janott, Sabrina Keck, Nina Kistner, Jacqueline Koppe, Bastiane Scholze, Thomas Schröder, Yvonne Prätzel, Saskia Völker, Sabine Weissinger

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Ausstellungseröffnung »Gott grüß’ die Kunst!«

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Während den Tagen der Typografie wird passender Weise im IMK die Ausstellung »Gott grüß’ die Kunst« gezeigt. Die Ausstellung vereint einzigartige Zeugnisse gewerkschaftlicher Arbeiterkultur:
Aus den Beständen der IG Medien, die an die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung übergeben wurden, sind u.a. noch nicht gezeigte illustrierte Sondernummern und Festschriften von den gewerkschaftlich organisierten Lithographen und Steindruckern zu sehen. Dazu kommen Einladungen, Programme und Zeitungen der verschiedenen graphischen Gewerkschaften vor 1933.

Kommentar hinzufuegen Mai 21st, 2007

3 Fragen an Lukas Hartmann

Was ist deine liebste Schrift und warum ist es gerade die?
Es wird nicht erstaunen, dass ich – wie wohl jede Typografin und jeder Typograf – auf diese Frage erst einmal antworten müsste: Das hängt von der zu lösenden Aufgabe ab. Doch wenn es ab morgen ein Gesetz gäbe, das mich dazu verpflichtete, meinen Beruf nur noch unter Verwendung einer einzigen Schrift (einer einzigen Schriftfamilie hoffentlich) auszuüben, würde ich mich für die Syntax von Hans Eduard Meier entscheiden. Das deshalb, weil die Syntax eine Seele hat: Hinter ihrer modernen Anmutung verbirgt sich das Wissen um die seit Jahrhunderten andauernde Entwicklungsgeschichte unseres Alphabets. Und hiesse das Gesetz: »eine Schrift, eine Schriftdicke«, dann würde ich mich wohl für die Akzidenzgrotesk halbfett entscheiden.

Was macht für dich Typografie aus?
Auch hier gehen wahrscheinlich meine Berufskolleginnen und -kollegen mit mir einig: Es gibt verschiedene Typografien. So zum Beispiel die leise und die laute. Leise Typografie (oder: Lese-Typografie) basiert auf bewährten handwerklichen Regeln, sie nimmt sich zurück, erleichtert das Lesen und führt die Lesenden. Und wenn es dann trotzdem nicht x-beliebig aussieht, dann war wahrscheinlich eine Könnerin oder ein Könner an der Arbeit. Die laute Typografie mag trommeln und trompeten, gegen alle anderen Lauten anlärmen, muss auf sich aufmerksam machen, Akzente setzen. Auch hier zeigt sich jedoch sofort, ob jemand sein Metier beherrscht.
Das Aneinanderreihen von Buchstaben und auf einem Blatt Papier verteilen allein jedoch ist noch keine Typografie – auch wenn zurzeit vier Fünftel aller Drucksachen offenbar auf diese lieblose Art entstehen.

Welches typografische Projekt würdet ihr gerne realisieren?
Ein Typo-Schulbuch samt Begleitheft für Lehrkräfte, das an sämtlichen Schulen ab Mittelstufe im Zeichen- und Gestaltungsunterricht eingesetzt werden kann. Voraussetzung dafür wäre allerdings, das typografische Grundkenntnisse, zusammen mit dem Lesenlernen, Pflichtstoff würden.

Kommentar hinzufuegen Mai 2nd, 2007

3 Fragen an spatium – Magazin für Typografie

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Was ist eure liebste Schrift und warum ist es gerade die?
Peter: Die Schrift wird je nach Verwendungszweck eingesetzt, und deshalb ist die jeweils passende die liebste.
Tanja: Allgemein Schriften mit Charakter, die nicht universell für alles von Babywindeln bis Bankgeschäftsbericht einsetzbar und nicht an jeder Ecke zu sehen sind. Toll sind z.B. die Sophisto, die Dolly und die Boldina.
Peter: Ähnlich geht es mir mit der Jenny von Fontfarm. Im Fließtext ist sie gut lesbar, und in Displaygrößen kommen ihre Eigenheiten wie ungewöhnliche Serifenformen gut zur Geltung und schaffen besonderen Flair.

Was macht für euch Typografie aus?
Tanja: Handarbeit und der Blick fürs Detail. Gute Typografie fällt erst auf den zweiten Blick auf, schlechte Typografie leider sofort.
Peter: Typografie heißt Denken, und wer nicht denken will, sollte die Finger davon lassen. Nichts ist schlimmer als gedankenlose Schriftwahl und unüberlegter Umgang mit Schrift.

Welches typografische Projekt würdet ihr gerne realisieren?
Tanja: Ein Nachschlagewerk oder Wörterbuch, irgendwas mit ganz viel Text, Auszeichnungsmöglichkeiten und Hierarchien.
Peter: Mit geht es ähnlich, ein Telefonbuch oder etwas Ähnliches, das scheinbar unspektakulär ist, aber volle Aufmerksamkeit des Typografen fordert.

Kommentar hinzufuegen April 19th, 2007

»Noblesse: Artiges und Abartiges«

Vortrag von Lukas Hartmann, Basel, zu Eröffnung der 9. Tage der Typografie
Edle Gesinnung, vornehmes Benehmen brauchen einen Widerpart, um als solche überhaupt wahrgenommen zu werden, doch was ist das Gegenteil von ‹Noblesse› und wie manifestiert sich das in der Typografie? In diesem Spannungsfeld begegnen sich unter anderem ein Mann mit Fliege und eine weisse Hure bei Gin Tonic und Screwdriver, Karl Barth trifft auf Karl Marx, Todesanzeigen spielen eine Rolle ebenso wie ungesühnte Beleidigungen, schräge Typen kommen garantiert auch vor …

Informationen über Lukas Hartmann gibt es in der Rubrik Referenten.

Kommentar hinzufuegen März 16th, 2007

Lukas Hartmann

Lukas

Lukas Hartmann, *1950, Ausbildung zum Schriftsetzer, Abitur auf dem 2. Bildungsweg, Studium der Germanistik und Geschichte, MAS in Museum Sciences, Universität Basel, MAS in Design, Art + Innovation, Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel.

Mitinhaber von hartmann bopp, Konzepter und Gestalter, Basel
Redaktor der Typografischen Monatsblätter
Verfasser von Texten und Vorträgen v.a. zu typografischen Fragen

Kommentar hinzufuegen März 16th, 2007

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