Posts filed under '09 Rückblick'

Lars Harmsen ist einer der zwei Geschäftsführer der Karlsruher Agentur MAGMA Brand Design (1996 mit Ulrich Weiß gegründet). Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Bereiche Corporate- und Editorial-Design. Harmsen ist zudem Gesellschafter und CD bei der Münchner Agentur Melville Brand Design (associated office with Magma Brand Design.)
Mit Ulrich Weiß gründete er 1996 den Schriftenverlag Volcano-Type, welcher inzwischen über 200 Schriften vertreibt. 2004 rief er den Weblog Slanted ins Leben, seit 2005 gibt es ein Typo-Magazin mit gleichem Namen, das seit 2009 vier Mal pro Jahr erscheint.
Juni 1st, 2009

Robert Strauch (1973) studierte Kommunikations-Design in Augsburg und Straßburg.
Oliver Linke (1971) studierte Kommunikations-Design und Kunstgeschichte in Augsburg und Kansas City.
Beide arbeiten selbständig als Gestalter und Schriftentwerfer in Augsburg und betreuen verschiedene Lehraufträge für Schrift, Typografie und Type Design. 2005 Gründung der »Lazydogs Typefoundry« zusammen mit Kai Büschl.
Juni 1st, 2009

Ausbildung zum Druckvorlagenhersteller (Reproretusche). Studium der visuellen Kommunikation an der FH Dortmund. Dozent für Typografie/Grafikdesign an der Akademie Druck und Medien nrw, Fachhochschule Dortmund, WAM). Mitgründer des Grafik-Studios »dieTransformer« in Dortmund.
Juni 1st, 2009

Ben Santo hat ein Büro für visuelle Kommunikation in Dortmund und lehrt Konzeption und Entwurf am Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund.
(Foto: Robert Hoernig)
Juni 1st, 2009

Tanja Huckenbeck und Peter Reichard leiten gemeinsam die Botschaft für Typografie und Gestaltung – TYPOSITION. in Offenbach/Main. Sie sind zudem Designer und Herausgeber des »spatium – Magazin für Typografie« sowie als Dozenten für Typografie und Grafikdesign tätig.
Mai 30th, 2009
Freitag, 09. Oktober
13:00 Uhr - 15:30 Uhr Anreise und Check-in
16:00 Uhr - Eröffnung der Veranstaltung
16:15 Uhr - Vortrag Boris Kochan
17:00 Uhr - kurze Pause
17:15 Uhr - Vortrag Akira Kobayashi
18:30 Uhr - Meet and Talk und Snacks
Samstag, 10. Oktober
09:30 Uhr - 19:00 Uhr - Workshops
13:00 Uhr - 14:00 Uhr - Mittagspause
ab 19:30 Uhr - Meet and Talk-Party mit Musik
Sonntag, 11. Oktober
09:30 Uhr - 13:00 Uhr - Workshops
13:00 Uhr - 14:00 Uhr - Ausstellung der Workshopergebnisse und Snacks
Mai 5th, 2009
Hallo liebe Freunde der Tage der Typografie,
wie versprochen, haben wir alles daran gesetzt, die Tage der Typografie zu erhalten. Die 11. Tage der Typografie werden wir gemeinsam mit der Akademie Druck+Medien NRW und der Mediencommunity 2.0 vom 9. bis 11. Oktober in Düsseldorf organisieren.
Programm und weitere Details folgen demnächst.
Viele Grüße
Tanja Huckenbeck und Peter Reichard
TYPOSITION. Botschaft für Typografie und Gestaltung
April 3rd, 2009
Trotz vieler weiterer Typografieveranstaltungen Ende Mai/Anfang Juni kamen auch in diesem Jahr 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins IMK nach Lage-Hörste, um sich in Workshops kreativ zu betätigen, sich weiterzubilden und mit anderen Leuten auszutauschen. Abgerundet wurde das Programm durch Vorträge von Jan Middendorp und Ralf de Jong sowie die »Open Stage«, bei der die Teilnehmer/innen eigene Arbeiten präsentierten. Das Konzert von Jazzy Breeze bidete am Samstag abend den musikalischen Abschluss nach zwei Tagen Arbeit in den Workshops.
Neben den Dokumentationen auf dieser Seite, die nach und nach veröffentlicht werden, möchten wir auf die Berichte und Fotos auf Fontblog, Das Firmament und flickr hinweisen. Außerdem haben Wolfgang und Ahmed vier Kurzfilme zu den Workshops aufgenommen und zusammengeschnitten. Die Filme (jeweils etwa 4 Minuten) könnt ihr euch auf der Website des IMK herunterladen.
Nächstes Jahr ist das Fronleichnamswochenende vom 11. bis 14. Juni, wir werden ab Oktober über die 11. Tage der Typografie informieren.
Juni 11th, 2008

On a Friday morning at 9.00 I was greeted by a group of 12 people (and a surprise appearance of Jan Middendorp) who were eager to spend two full days drawing and designing type. The group was a lively mixture of experienced graphic designers, design students and graphic industry professionals. Some had already designed a couple of typefaces and others were completely new to the subject.

The briefing for the workshop that I wrote some weeks beforehand was this:
“Bitmap typefaces have long been popular on computers and continue to be used on low resolution screens of mobile phones, MP3 players and domestic appliances. With most of these devices there comes a point when the resolution of the screen becomes high enough to replace the bitmap typeface with one drawn in vectors. One such example is the Nokia Sans typeface designed by Erik Spiekermann.
During this workshop participants will be challenged to design an alpabet based on this principle. The design process will be done completely manually through the use of paper, pencils, erasers and fineliners.”

Simply put, the workshop was about manually drawing a new typeface based on an existing pixel typeface. For this purpose I brought printouts with me of three existing typefaces: Georgia (rendered in 16 pixels height), Helvetica (also rendered in 16 pixels height) and Clairsys (a pixel typeface I have designed myself). The names of these typefaces I kept deliberatly secret to avoid any influences in the individual design processes.
After a presentation about the principles and various strategies for designing typefaces based on pixel shapes, everyone was challenged come up with one or more proposals within four hours time. The only tools that were available were transparent paper, pencils, erasers, fineliners, felt tips and a photocopier.

So after these four hours all proposals were presented in front of the group and definitive directions were chosen for every individual participant. From there on the slow, grinding and solitary process of designing a typeface started for everyone. I prepared a small manual with the basic rules for designing a typeface and with the help of two felt tips that were bound together (acting as a surrogate broadnibbed pen) I was able to explain additional details.

After a long Friday (some people spent the evening perfecting their work as well) an even longer Saturday followed where everyone worked immensely hard to finish their typeface and had to make a presentation for it. For most participants the Saturday evening was still required to finish their work and therefore they skipped the jazz concert and the performance by DJ Play. But luckily for these people the beer vending machine was fully stocked and a sudden guest performance by DJ Pixel still made for a long and enjoyable night.

In conclusion I can say that to design (and draw!) a full a to z lowercase in just two days is by no means a small feat and I am seriously pleased with the outcome. Also the concept of spending three days with each other in a closed environment creates a great atmosphere which was only aided by some very nice lectures and great food.

Juni 10th, 2008

Hochgesteckte Ziele hatten wir uns gesetzt: Titeleien und Umschläge für vier Bücher sollten an zwei Tagen entstehen, sozusagen je eines zwischen den Mahlzeiten. Zur Auswahl standen Themen wie z.B. ein Goetheband, ein Buch über die Schlacht im Teutoburger Wald, eine Bibel, ein Kochbuch, ein Telefonbuch, Architekturführer, Die Kunst der Typografie von Paul Renner, ein Schulbuch, Paul Auster, Neckermann, illustriertes Jugendbuch, Reiseführer, Ausstellungskatalog, ein Lexikon oder der Arzt, dem die Frauen vertrauen. Und das alles analog realisiert.
Bereits am ersten Morgen zeichnete sich jedoch ab, dass wohl eher die Mahlzeitenzahl reicher und die Bücher weniger werden würden …

Nach einem einführenden, theoretischen Vortrag über den Aufbau von Büchern, Terminologie, Gepflogenheiten und DIN-Normen begannen wir mit einer Vorstellungsrunde und den ersten Trockenübungen – Ideen, Konzepten und Skizzen für wenigstens zwei Bücher. Zur Kaffeepause wagten wir eine Annäherung an das überquellende Materiallager und bewaffneten uns mit Werkzeugen, die einigen von uns noch nicht recht geläufig waren. Zur Verdauung und Anregung nach dem Mittagessen folgte ein weiterer kleiner Vortrag mit Beispielbildern zu allen Buchteilen und Umschlägen, gespickt mit Arbeiten von Jost Hochuli, Karel Martens, Hans Peter Willberg und Jan Tschichold.

Besonders viel Spass machte mir die bunte Mischung an Teilnehmern, die sich gegenseitig befruchtete. Einige alte Hasen brachten ihre jahrzehnte lange Erfahrung in Klebe-Typografie und Layout-workarounds mit ein, andere wiederum schnupperten zum ersten Mal den süchtig machenden Duft des Fixogums. Aber spätestens nach dem Kuchenbüffet fand jeder zu einer realisierbaren Idee und die ersten Bücher nahmen Gestalt an.

Am zweiten Tag dann waren wir vollends in unserem Element. Nicht nur untereinander, auch Workshop-übergreifend wurden Zulieferarbeiten beauftragt, frische Schriften von oben gemopst oder Abzüge nebenan< bestellt. Wir probierten Schreibfedern, schraffierten, rissen Buchstaben aus Papier und schnitten Schablonenschriften.

Mit dem Kopierer auf Du und Du und dem Skalpell bewaffnet schlachten wir Verdi- Werbeblättchen bild- und buchstabenmäßig aus und der sonst so essentiell erscheinende Computer geriet ganz in Vergessenheit. Nur gegen Ende entdeckten wir, dass es sich mit Musik noch beschwingter arbeiten ließ und holten das Macbook hervor.

Wunderbare Entwürfe sind in den zwei Tagen entstanden, beseelt vom der Lust am handwerklichen Arbeiten, das uns zu neuen Ideen für die Gestaltung von Büchern inspirierten. Mir hat der Workshop richtig Spass gemacht!
Juni 10th, 2008
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