Posts filed under '__Rückblick 2009'
Ab heute kann man sich für die 11. Tage der Typografie und damit für die Workshops direkt bei der Akademie Druck + Medien NRW online anmelden. Die Tage der Typografie finden auch in den Räumen der Akademie in Düsseldorf statt.
Bitte immer nur für einen Workshop anmelden, da diese zweitägig parallel stattfinden. Mit der Anmeldung zu einem Workshop hat man sich automatisch auch für das gesamte Event angemeldet. Die Teilnehmergebühren beinhalten Getränke und Verpflegung. Über das Team der Akademie ( Telefon: 0211/99900-37) können vergünstigte Übernachtungskontingente erfragt und gebucht werden.
Hier geht es zu den direkten Anmeldungen der Workshops
Workshop mit Lars Harmsen
Workshop mit Robert Strauch und Oliver Linke
Workshop mit Ben Santo
(Bitte nicht mehr anmelden, dieser Workshop ist ausgebucht!!)
Workshop mit Tanja Huckenbeck und Peter Reichard
Workshop mit Martin Schonhoff
Oktober 5th, 2009
1. Was ist deine/eure liebste Schrift und warum ist es gerade sie?
Eine wirkliche Lieblingsschrift hab ich nicht – das ändert sich von Zeit zu Zeit, und für mich ist es auch immer sehr stark von der Anwendung abhängig, ob ich die Schrift dazu gut finde. In letzter Zeit hab ich die Fabiol relativ häufig eingesetzt. Ich mag es sehr, wenn die Buchstaben nicht so glatt und »perfekt« daherkommen, sondern etwas mehr Charakter mitbringen.
2. Was macht für dich/euch Typografie aus?
Die Typografie gibt dem reinen Text seine Stimme (oder Stimmung) – oder dem nackten Wort seine Kleidung. Wie man es auch ausdrückt, Typografie ist die Möglichkeit (manchmal sogar eine Macht), neben den reinen Textinhalten auch Gefühle und Stimmungen zu transportieren. Und das ist es, was ich an meinem Beruf so liebe … ;-))
3. Welches typografische Projekt würdest du / würdet ihr gerne realisieren?
Endlich wieder mal ’ne neue Schrift machen … ;-)
Im Ernst: In letzter Zeit hab ich mich sehr in meine Arbeit als Dozent vertieft. Es wäre mal wieder Zeit, etwas mehr zu »machen«, anstatt immer nur darüber zu reden. Pläne und Entwürfe gibt’s jede Menge …
Oktober 4th, 2009
Im Rahmen der 11. Tage der Typografie werden wir in den nächsten Wochen mit allen Referenten kleine Interviews führen. Allen wurden die drei gleichen Fragen gestellt. Den Anfang macht Martin Schonhoff, der den Workshop »Sounds real good: Handgemachte Konzertplakate« anbietet.

1. Was ist deine liebste Schrift und warum ist es gerade sie?
Um ehrlich zu sein: Ich liebe die Vielfalt. Es bereitet mir unglaublichen Spaß die jeweils passenden Schrift(en) für ein aktuelles Projekt zu finden. Dabei stehen für Displayfonts wie auch für Brotschriften eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Auswahl – je nach Aufgabenstellung muß ich also für das richtige Spannungsverhältnis sorgen. Das können mal klassische, aber auch völlig schräge Kombinationen sein. Insofern würde sagen: Ich lebe in typografischer Polygamie.
2. Was macht für dich Typografie aus?
Typografie muß Textinformation so transportieren, daß die jeweils beabsichtigte Wirkung erzielt wird.
3. Welches typografische Projekt würdest du gerne realisieren?
Ich würde gerne die Alphabet City bauen lassen. Der architektonische Zeichensatz. Riesige bewohnbare Lettern und Sitzmöbel aus Minuskeln, Moment, ich telefoniere kurz mit Dubai …
September 7th, 2009
Anhand der Arbeiten zur Neue Frutiger® präsentiert Akira Kobayashi die Bedeutung der Details einer Schrift und ihrer daraus entstehenden Qualität und den Einfluss auf die Lesbarkeit.
August 16th, 2009

Boris Kochan ist Unternehmer und Unternehmensgestalter, Büchermacher und Hersteller, Berater und geschäftsführender Gesellschafter der Münchner Design- und Kommunikationsagentur KOCHAN & PARTNER und der New-Media-Schwester PEPPERMIND. Nach Layout- und Typografie-Ausbildung und einem Ultrakurzvolontariat bei der SZ, Mitarbeit im Satzstudio Lothar Wolf und in Sachen Lithografie bei der Offset- und Siebdruckerei Höflich. Erster Vorsitzender der Typographischen Gesellschaft München und Mitglied des Deutschen Komitees des Type Directors Club of New York.
August 9th, 2009
Irgendwo zwischen den Wirk- und den Möglichkeiten liegt GÖKBÜK. Dieser zufällig gefundene Ort ist nicht nur Titel eines Buches, sondern auch Ausgangspunkt für sechs kleine Werkstattberichte zu »Form sucht Reform« aus dem Alltag einer mittelgroßen Designagentur und der größten typografischen Organisation Europas.
Wenn wir Entwerfen sollten wir tatsächlich weit werfen, also voraus und quer denken, uns Willi Baumeisters »Schöpferischen Winkel« bewusst machen, aktiv nutzen, einmal gefundene Parameter immer wieder hinterfragen und dann lustvoll aufmachen zu neuen Arbeitsufern. Jetzt ist die Zeit – SCHON WIEDER und wie immer – zum Fragen, Finden und Formen, zum Sehen und Wagen des Neuen. Somit der Tradition des schlichten SCHÖN und des impulsiven WIDER eine neue Schwester mit besonderen Qualitäten für die Gute Figur zu gönnen!
Juli 19th, 2009

Akira Kobayashi studierte in Tokyo und London. Von 1997 arbeitete er für verschiedene japanische Unternehmen als Typedesigner und übernahm ab 2001 die Position des Type Directors bei Linotype. Viele seiner Schriften wurden bereits mit internationalen Awards ausgezeichnet.
Juli 18th, 2009

Die Strasse ist voller Buchstaben und Ziffern die sich bestens eignen, Abdrucke zu machen. Dazu benötigt man nichts weiter als eine Rolle, Papier und etwas schwarze Farbe. Aus den Drucken entstehen zunächst Buchstaben, Elemente und Alphabete. Danach Claims und Illus, die ihren Weg wieder zurück in die Straße finden können – als Botschaften an Wänden, Mülleimern, Brückenpfeilern etc. …

Der Workshop wird geleitet von Lars Harmsen.
Anmeldung für diesen Workshop auf den Tagen der Typografie über die Website der Akademie Druck + Medien NRW.
(Bitte immer nur für einen (!) Workshop anmelden, die Workshops laufen zweitägig parallel.)
Juni 3rd, 2009

Der Pinsel war einmal beliebtes Schreibgerät. Noch bis in die 80er-Jahre stellten Schriftenmaler ihr Können auf Ladenschildern und Werbetafeln unter Beweis.
Heute dagegen bestimmt die Ästhetik digitalisierter Beschriftungen den öffentlichen Raum, die Zeugnisse handgeschriebener Kunstfertigkeit sind fast verschwunden.

Wir wollen die Schönheit und Individualität der »Pinselstaben« wieder – und neu entdecken, ihre alte Manier erforschen und sie über unbetretene Pfade zu neuem Glanz bringen.
Schleppen Sie zum Workshop alles ran, was Haare hat!
Der Workshop wird geleitet von Robert Strauch und Oliver Linke.
Anmeldung für diesen Workshop auf den Tagen der Typografie über die Website der Akademie Druck + Medien NRW.
(Bitte immer nur für einen (!) Workshop anmelden, die Workshops laufen zweitägig parallel.)
Juni 3rd, 2009

Modulare Schriften in Form von Pixelschriften spielen bei Computerinterfaces und digitalen Anzeigensystemen eine große Rolle und haben eine große Verbreitung in der aktuellen typografischen Landschaft. Gleichzeitig ist diese Phänomen von Schriften, die sich aus einem oder mehreren Bauteilen konstruieren lassen, keine Entwicklung des digitalen Zeitalters. Schon lange bevor man an Computer dachte, wurden für den Bleisatz modulare Schriften entwickelt, die den Setzern mehr Spielraum in der grafischen Darstellung ermöglichen sollten. Schon in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts, insbesondere bei Schriften aus dem Umfeld des Bauhauses, das vor 90 Jahren gegründet wurde, fand diese typografische Methode Verwendung.
Wir wollen im Workshop den Bogen von der Tradition zur Moderne spannen und aufzeigen, welchen kreativen Spielraum man trotz vorgegebener Module erreichen kann, der von der einfachen Pixelschrift bis hin zu modular erstellten Display- oder Frakturschriften reicht.

Der Workshop wird geleitet von Tanja Huckenbeck und Peter Reichard.
Anmeldung für diesen Workshop auf den Tagen der Typografie über die Website der Akademie Druck + Medien NRW.
(Bitte immer nur für einen (!) Workshop anmelden, die Workshops laufen zweitägig parallel.)
Juni 2nd, 2009
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