3 Fragen an spatium – Magazin für Typografie

April 19th, 2007

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Was ist eure liebste Schrift und warum ist es gerade die?
Peter: Die Schrift wird je nach Verwendungszweck eingesetzt, und deshalb ist die jeweils passende die liebste.
Tanja: Allgemein Schriften mit Charakter, die nicht universell für alles von Babywindeln bis Bankgeschäftsbericht einsetzbar und nicht an jeder Ecke zu sehen sind. Toll sind z.B. die Sophisto, die Dolly und die Boldina.
Peter: Ähnlich geht es mir mit der Jenny von Fontfarm. Im Fließtext ist sie gut lesbar, und in Displaygrößen kommen ihre Eigenheiten wie ungewöhnliche Serifenformen gut zur Geltung und schaffen besonderen Flair.

Was macht für euch Typografie aus?
Tanja: Handarbeit und der Blick fürs Detail. Gute Typografie fällt erst auf den zweiten Blick auf, schlechte Typografie leider sofort.
Peter: Typografie heißt Denken, und wer nicht denken will, sollte die Finger davon lassen. Nichts ist schlimmer als gedankenlose Schriftwahl und unüberlegter Umgang mit Schrift.

Welches typografische Projekt würdet ihr gerne realisieren?
Tanja: Ein Nachschlagewerk oder Wörterbuch, irgendwas mit ganz viel Text, Auszeichnungsmöglichkeiten und Hierarchien.
Peter: Mit geht es ähnlich, ein Telefonbuch oder etwas Ähnliches, das scheinbar unspektakulär ist, aber volle Aufmerksamkeit des Typografen fordert.

Beiträge unter: __Rückblick 2007

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